Giftmord in Tawern vor 200 Jahren

Giftmord in Tawern vor 200 Jahren, das ist das Thema der Kriminalnovelle "Marie Remy" von Wilhelm von Pochhammer,
der sein Werk unter dem Pseudonym Wilhelm Martell im Jahre 1848 in Leipzig veröffentlichte.
Der Autor schreibt in seinem Vorwort:

"Die hier folgende Darstellung des gegen Marie Remy durchgeführten Criminalprozess gründet sich auf die beim kurfürstlichen Oberhofe zu Trier verhandelten Untersuchungsacten, den handschriftlichen Bericht eines Trierer Rechtsgelehrten über die am 2. und 3. September des Jahres 1798 daselbsten stattgehabte Assisenverhandlungen und auf die bereitwilligen Mittheilungen einer geistreichen Dame, welche mit dem warmen Gefühle jugendlichen Herzens sich einst Marie Remy anschloß."
Die Kriminalnovelle erschien unter dem gleichen Titel in einer Novellensammlung (Band VIII) des Trierer Kaplans Karl Dasbach (Gründer des Trierer Bistumsblattes "Paulinus") im Jahre 1894. Pfarrer Haupenthal hat dieses Buch nun in Zusammenarbeit mit den Tawerner "Kochbuchfrauen" neu aufgelegt und gedruckt.
Das Titelbild und das Vorwort ist von Prof. Dr. Erwin Schaaf, einem gebürtigem Tawerner.
Das Buch ist Mitte Dezember erschienen, umfaßt 177 Seiten und kostet 15,- DM. Der Gesamterlös ist für die weitere Finanzierung der Restaurierung unserer Tawerner Pfarrkirche bestimmt.

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"Die in der Geschichte genannten Personen aus Tawern sind geschichtlich nachzuweisen oder tragen doch zumindest vertraut klingende Tawerner Namen. Wenn auch der Wahrheitsgehalt seiner Erzählung wissenschaftlich nicht einwandfrei beweisbar ist, so spricht doch vieles dafür, daß sich der Fall "Marie Remy" im Jahre 1797 in Tawern wirklich ereignet hat, " schreibt
Prof. Schaaf in seiner Einleitung.